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Achtsamkeit

Achtsamkeit ist ein zentrales Element im Umgang mit Borderline. Ohne Achtsamkeit funktioniert das Frühwarnsystem des eigenen Körpers nicht. Doch was versteht man unter Achtsamkeit?

 

Achtsamkeit und Borderline

 

Definition Achtsamkeit

Im Internet existieren viele Definitionen zum Begriff Achtsamkeit. In den meisten Fällen wird hierbei zwischen CARE (Aufmerksamkeit, welche auf die Bedürfnisse anderer Menschen ausgerichtet ist) und MINDFULNESS (einem besonderen Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand) unterschieden. Im Umgang mit Borderline kommt dem sogenannten Mindfulness als Skill eine besondere Bedeutung zu. Der Ursprung befindet sich im Buddhismus und nennt sich SATI. Wenn ein Borderliner (und jeder andere auch) auf sich selbst achtet, spielen solche Begriffe wie 

  • Sorgfalt
  • Umsicht
  • Besinnung
  • Gedächtnis und
  • Erinnerung

eine besondere Rolle. 

 

Bedeutung Achtsamkeit

Borderline und Achtsamkeit

Durch Achtsamkeit ist es möglich, Gedanken zu bemerken, zu benennen und einzuordnen. Gedanken beeinflussen das eigene Gefühl unmittelbar. Das blöde ist nur, Gefühle nehmen sich viel zu wichtig. Gefühle halten sich selbst für die Realität. Sie sind aber nicht die Realität. Durch innere Achtsamkeit ist es möglich, eigene Gedanken besser einzuordnen und Gefühlen nicht die Oberhand zu überlassen. 

Gedanken und Gefühle beeinflussen unmittelbar die innere Anspannung. Diese bewegt sich in der Regel auf einer Skala von 1 bis 10. Auf der sogenannten Anspannungs-Skala gibt es verschiedene Frühwarnzeichen. Werden diese Frühwarnzeichen übersehen, kommt es fast zwangsläufig zu einer Hochstressphase mit unabsehbaren Gefühlsausbrüchen.

Achtsamkeitsübungen sind daher im Umgang mit Borderline eine wichtige Basis für die Erreichung eines konfliktgeminderten Alltags.


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