Skip to main content

Aktuelle Bücher über Borderline

Unsere Empfehlung! 101 Tipps für eine konfliktfreie Borderline-Beziehung!

27,00 € 79,00 €

vorübergehender Angebotspreis inkl. gesetzlicher MwSt.
Details

 

Weitere Informationen zu Büchern über Borderline

Die Bezeichnung „Borderline“ bedeutet „Grenzlinie“ und wurde 1938 zum ersten Mal von dem amerikanischen Psychoanalytiker Adolph Stern verwendet. Er beschrieb die „borderline Group of neuroses“. Demnach gehört ist die Borderline Störung weder den Neurosen noch den Psychosen zuzuordnen.

Nach der ICD10-Klassifikation (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten) gehört das Borderline Syndrom zu den spezifischen Persönlichkeitsstörungen. Es wird auch als emotional instabile Persönlichkeitsstörung bezeichnet.
Eine Persönlichkeitsstörung ist demnach eine schwere Störung der Persönlichkeit und des Verhaltens. Diese ist nicht auf eine Schädigung oder Krankheit des Gehirns zurückzuführen, auch eine psychiatrische Störung liegt nicht vor.
Es sind mehrere Bereiche der Persönlichkeit betroffen und fast immer sind soziale und persönliche Beeinträchtigungen vorhanden. Meist tritt die Störung bereits in der Kindheit oder in der Adoleszenz auf.
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung hat die Tendenz, Impulsen zu folgen, ohne die Konsequenzen zu berücksichtigen. Launenhafte und nicht vorhersehbare Stimmung mit emotionalen Ausbrüchen treten auf. Auch kommt es häufig zu Konflikten mit anderen und streitsüchtigem Verhalten.
Der impulsive Typ der Störung zeichnet sich vor allem durch mangelnde Impulskontrolle und emotionale Instabilität aus.
Der Borderline Typ weist zusätzlich noch ein gestörtes Selbstbild, intensive aber unbeständige Beziehungen, ein chronisches Gefühl von innerer Leere sowie selbstdestruktives Verhalten aus. Auch Suizidalität kann vorkommen.
Der diagnostische und statistische Leitfaden psychischer Störungen (DSM IV) spricht von der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) wenn ein tiefgehendes Muster von Instabilität im Selbstbild, den Gefühlen sowie in zwischenmenschlichen Beziehungen gepaart mit einer deutlichen Impulsivität vorliegt.

Weitere typische Merkmale für eine Borderline Störung sind durch die Klassifikationen festgelegt. Für eine klare Diagnose müssen mehrere Aspekte zutreffen:
1. Die Betroffenen wollen nicht alleine sein und Trennungen um jeden Preis vermeiden.
2. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind sehr intensiv, dabei aber gleichzeitig äußerst instabil.
3. Identität und Selbstwahrnehmung sind gestört.
4. Es besteht eine hohe Impulsivität. Rücksichtsloses und selbstschädigendes Verhalten treten auf.
5. Die Betroffenen drohen mit Selbstverletzung oder Suizid.
6. Die Betroffenen sind sehr unausgeglichen und haben Stimmungsschwankungen. Angst, Reizbarkeit und depressive Verstimmungen können auftreten.
7. Innere Leere und Langeweile werden von den Betroffenen recht häufig wahrgenommen.
8. Es gelingt den Betroffenen nicht, ihre starke Wut und Anspannung zu unterdrücken. Häufig kommt es zu Streits oder gar Handgreiflichkeiten.
9. Bei Belastungen und in Krisen misstrauen die Betroffenen jedem und verlieren das Vertrauen in sich selbst.
10. Bei akuten Krisen kann es zu einem wahnhaften Erleben kommen.

Ähnliche Bücher zu Borderline

Unsere Empfehlung! 101 Tipps für eine konfliktfreie Borderline-Beziehung!

27,00 € 79,00 €

vorübergehender Angebotspreis inkl. gesetzlicher MwSt.