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Menschen mit dem Borderline Syndrom erleben täglich eine Achterbahn der Gefühle und wiederholt Zustände einer starken inneren Anspannung. Diese innere Anspannung können Borderliner meist keinem konkreten Gefühl zuordnen. Das Krankheitsbild ist von sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen geprägt. Oftmals findet sich ein bunter „Blumenstrauß“ mehrerer Diagnosen in der individuellen Krankheitsgeschichte. Das Borderline Syndrom ist immer sehr individuell, so wie jeder Mensch ein Individuum ist.

Borderliner haben in vielen Situationen ein erhebliches Problem, ihre Gefühlsregulation zu steuern und reagieren dadurch immer wieder impulsiv. Die Gefühlslage ist meistens nicht vorhersehbar und wechselhaft: Bei langen Phasen mit getrübter Stimmung treten plötzlich Phasen erheblicher und unkontrollierter Erregung, Angst, Verzweiflung oder Wut auf. Diese Phasen sind weder durch die Betroffenen noch für Angehörige richtig kontrollierbar. Sehr oft berichten Patienten mit dem Borderline Syndrom über ein vorhandenes Gefühl von innerer Leere.

Um die innere Anspannung schnell zu beenden, setzen Borderliner leider sehr oft selbstschädigende Verhaltensweisen ein, die zwar kurzfristig helfen, aber langfristig zu weiteren Problemen wie zum Beispiel Sucht führen können.

Ein besonderes Merkmal des Borderline Syndroms ist, dass der Patient sehr impulsiv und sprunghaft ist, was sich unter anderem in intensiven und wechselnden zwischenmenschlichen Beziehungen, selbstverletzendem Verhalten, Fremdaggressionen und Straftaten, aber auch in Stimmungsschwankungen äußert.

Weil ihre Gefühle so intensiv sind, weit mehr als bei gesunden Menschen, wird diese Störung auch als emotional instabile Persönlichkeitsstörung (borderline typ) bezeichnet. Borderline-Betroffene leiden sehr unter ihrer Störung.

Bei Betroffenen des Borderline Syndroms ist die Suizidrate signifikant erhöht gegenüber einer nicht betroffenen Kontrollgruppe.
Viele Therapeuten sprechen davon, dass die Symptomatik dieser Krankheit etwa ab dem 40. Lebensjahr deutlich nachlässt. Dieses ist allerdings nicht bei allen Patienten zu beobachten.


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